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Die Erdbeere – neben dem Apfel die beliebteste Frucht in der Schweiz

von | 08/06/2017 | Food, Rund um Bio | 0 Kommentare

gute Neuigkeiten für alle Erdbeerliebhaber: Trotz Frostnächten ist die Erdbeersaison 2017 In, naja fast, vollem Gange. Und das ist auch gut so, denn Erdbeeren liegen im Trend wie nie zuvor.

1712 erreichte die Erdbeere, auch als Königin der Beeren bekannt, Europa. Ein französischer Seeoffizier brachte die grossfruchtigen Beeren aus Südamerika mit. Aus einer Kreuzung mit den kleinen, scharlachroten nordamerikanischen Erdbeeren entstanden die uns heute bekannten Gartenerdbeeren „Fragaria Chiloensis“.  In den letzten Jahren hat der Konsum von Erdbeeren bei uns rapide zugenommen. Ca. 3 kg der roten Beeren werden hierzulande pro Kopf jährlich gegessen.


 

Zart, verführerisch und eine Vitaminbombe

Inzwischen gibt es mehr als 1’000 verschiedene Erdbeersorten und jedes Jahr kommen neue dazu. Die Königin der Beeren ist aber sehr viel mehr als nur eine Beere. Ihre geheime “Superkraft” sind ihre enthaltenen Vitamine B, C und K sowie allerlei wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und auch Eisen. Dies macht die roten Beeren zu einem kleinen Gesundheitspaket.

Durch den hohen Wassergehalt und die vielen Ballaststoffe sind Erdbeeren leicht verdaulich und mit gerade 30-35 Kalorien pro 100 Gramm der ideale süsse Snack. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Beeren eine harntreibende Wirkung haben und positiv gegen Blutarmut sowie chronische Darmkrankheiten wirken sollen.

Gut zu wissen:

  •   Am besten isst man sie innerhalb der ersten zwei Tage nach ihrer Ernte. Da schmecken sie einfach am besten.
  •   Je älter die Beeren, desto süsser und weicher werden sie.
  •   Den Stängel und die Blätter erst nach dem Waschen entfernen, damit die Beeren nicht ihr Aroma verlieren.
  •   Zucker sollte, wenn überhaupt, erst kurz vor dem Servieren auf die Beeren gestreut werden, damit sie nicht ihren Saft verlieren.

Biologisch, regional und saisonal für die Umwelt

Die lang ersehnten Erdbeeren läuten die Schweizer Beerensaison Mitte Mai ein. Dank neuer Produktionsmethoden können Erdbeeren nicht nur wie bisher bis Ende Juli, sondern sogar bis in den Herbst genossen werden – zur Freude aller Erdbeerliebhaber.

Erdbeeren, die schon früher in den Läden zu finden sind, stammen meist aus dem Ausland. Halbreif und noch fast grün gepflückt können sie auf ihrem langen Weg in die Schweiz nur optisch etwas nachreifen. Diese Beeren können aber nie mit dem Geschmack und der Süsse einheimischer Erdbeeren konkurrieren, denn nur eine ausgereifte Erdbeere hat ihr volles Aroma entwickelt.

Neben der Herkunft empfiehlt es sich vor allem auf die (Bio-) Qualität der Beeren zu achten. Denn bei Bio-Erdbeeren kommen keine chemisch-synthetischen Mittel zum Einsatz. 

Anbau und Ernte in der Schweiz

2016 wurden in der Schweiz auf einer Rekordfläche von rund 520 Hektar 7.350 Tonnen Erdbeeren angebaut. Die inländische Produktion schafft es trotz Zuwachs leider nur ein Drittel der Nachfrage zu decken, sodass der Rest aus Italien oder Spanien importiert wird.

Eine Alternative zu Erdbeeren aus dem Supermarkt bieten einige Bauernhöfe. Sie locken zahlreiche Erdbeer-Fans mit dem Angebot, die Erdbeeren selbst zu pflücken. Diese Beeren sind dadurch besonders frisch und kostengünstig. Zugleich werden so die Bauern der Region direkt unterstützt und für Kinder ist das Pflücken jedes Mal ein besonderes Erlebnis.

Sollte in deiner Nähe kein Erdbeerfeld sein, findest du bei uns auf yardo.bio einheimische Erdbeeren – natürlich in bester Bio-Qualität.

Jetzt haben wir die ganze Zeit von Beeren geschrieben aber wusstet ihr, dass Erdbeeren gar keine Beeren sind, sondern zur Familie der Rosengewächse zählen? Die winzigen kleinen gelben Nüsse, die auf dem roten angeschwollenen Blütenboden sitzen, sind die eigentliche Frucht.

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