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Oktober und November stehen ganz im Zeichen der Vegetarier und Veganer

von | 28/09/2017 | Rund um Bio | 0 Kommentare

Am 1. Oktober feiern die Vegetarier den Weltvegetariertag, am 1. November wird jährlich der Weltvegantag gefeiert. Doch, wie kam es überhaupt dazu, solch einen Tag ins Leben zu rufen? Und was unterscheidet die Veganer von den Vegetariern?

Die Geschichte der Vegetarierer und ihr gesellschaftlicher Aktivismus reicht einige Zeit zurück: 1847 wurde mit der “Vegetarian Society” die erste Vegetarierorganisation gegründet und damit eine Bewegung gestartet, die sich bis heute weiter entwickelt.


 

Verwendung des Wortes “vegetarianism” wurde 1847 für eine rein pflanzliche Ernährung verwendet. In den folgenden Jahren wurde der Begriff allerdings immer stärker verwässert, weshalb 1944 das Wort vegan erfunden wurde, indem alles “Überflüssige” weggelassen wurde: vegetarian. Im selben Jahr wurde in Grossbritannien die “Vegan Society” gegründet. Anlässlich des runden Vereins-Geburtstags hat die damalige Präsidentin Louise Wallis genau 50 Jahre später, 1994, den Weltvegantag ins Leben gerufen. Der 1. November wurde gewählt, weil die Vegan Society damals im November gegründet wurde, das exakte Datum aber nicht mehr bekannt war. Der erste Tag im November ist mit Allerheiligen bereits ein Feiertag und eignete sich gemäss Wallis auch deshalb als Weltvegantag. Heute wird der Tag in aller Welt von vegan lebenden Menschen, Organisationen und Tierrechtlern in gemeinsamen Events, Potlucks oder Strassenfesten gefeiert.

Veganer Monat

Mehr noch – seit einigen Jahren hat sich im Anschluss an den Weltvegantag im November sogar ein “Vegan Month”, also ein veganer Monat, etabliert, in welchem die Sensibilisierung für und die Aufklärung rund um die vegane Lebensweise besonders gefördert wird.

Wie ist das Verhältnis zwischen den Begrifflichkeiten vegetarisch und vegan heute? Vegetarier feiern seit dem 1. Oktober 1977 jährlich den Weltvegetariertag. Sie essen keine Tierkörperprodukte. Veganer gehören in die untergeordnete Kategorie der Vegetarier, weil auch sie keine Tierkörperprodukte, also kein Fleisch, konsumieren. Sie lehnen zudem auch alle Nahrungsmittel ab, die in irgendeiner Form vom Tier stammen. So gehören auch Honig, Eier und jegliche Kuh-Milchprodukte nicht auf den Speiseplan eines Veganers. Die vegetarische beziehungsweise vegane Lebensweise bezieht auch alle anderen Lebensaspekte mit ein – so zum Beispiel auch Möbel oder Kleidung aus Leder, Seide oder Wolle, Kosmetikartikel mit Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs oder Produkte jeglicher Art, die an Tieren getestet wurden.

Wer sich für die vegane Lebensweise interessiert und mehr erfahren möchte, findet unter www.swissveg.ch wertvolle Infos über diverse Themenbereiche und auch einen Veranstaltungskalender, der dazu einlädt, aktiv zu werden oder bei einem Essen vegane Bekanntschaften zu schliessen.

Über den Autor

swissveg

Swissveg ist die grösste Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in der Schweiz. Seit 1993 setzt sich die politisch und konfessionell unabhängige Organisation mit positiver Öffentlichkeitsarbeit dafür ein, den Fleischkonsum dauerhaft zu senken und eine pflanzenbasierte, verantwortungsbewusste Lebensweise als attraktive und gesunde Alternative allen Menschen zugänglich zu machen und zu fördern. Website: swissveg.ch

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