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Saisonkalender – us dä Schwiiz im Oktober

von | 02/10/2017 | Rund um Bio | 0 Kommentare

Wohin das Auge reicht: Kürbisse… So lecker sie auch sind, unser Saisonkalender für den Oktober sagt dir, welche weiteren Gemüse und Früchte es „us dä Schwiiz“ gibt.

Der goldene Herbst ist da und überall gibt es schmackhafte Kürbisgerichte. Doch der Oktober hat noch viel mehr von Schweizer Boden zu bieten und unser Saisonkalender erscheint sehr grün: Nebst Früchten und Gemüsen, deren Saison zu Ende geht, gibt es reichhaltige Herbst- und Wintergemüse, für welche die Zeit jetzt erst so richtig beginnt.


 

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Broccoli, Stangensellerie, Fenchel und Krautstiel gehören zu den Gemüsen, welche die saisonale Küche den ganzen Sommer über bereichert haben. Wer sie noch einmal geniessen will, der sollte das im Oktober noch tun, denn ihre Saison ist fast vorbei. Für die doch schon kühleren Tage zaubert man aus diesen Gemüsen am besten herzhafte Suppen und Gratins, wie Broccoli-Suppe oder Kartoffel-Krautstiel-Gratin. Kurz blanchiert eignet sich auch Lattich für verschiedene Ofengerichte. Dieser leicht süssliche Salat wurde bereits von den Römern geschätzt und schmeckt nicht nur roh.

Schon seit dem Altertum bekannt ist auch die Quitte. Roh sind Quitten ungeniessbar, gekocht jedoch eine vielseitige Delikatesse: Quitten-Gelée, Quittenpästeli, im Kuchen oder als Chutney. Quitten sind mittlerweile aber seltene Früchte und aufgrund des Frostes im April gibt es in diesem Jahr noch weniger. Wer welche ergattert: bitte geniessen! Eine schmalere Ernte gab es dieses Jahr auch bei den Birnen (und Äpfeln) wegen des Frostes, trotzdem bereichern sie unseren Speiseplan mit fruchtig-süssen Noten. Fruchtig bleibt es aber auch noch dank den einheimischen Trauben, auch wenn deren Saison schon fast wieder vorbei ist, und dank den Mini Kiwis, für welche die Saison nun losgeht.

Von den fruchtigen Seiten des Oktobers zum Herbst- und Wintergemüse. Mit leicht würzigem Geschmack, der an Peterli und Sellerie erinnert, erfreuen sich die Peterliwurzeln wieder zunehmender Beliebtheit. Ob als gedämpfte Gemüsebeilage, Saucengemüse oder Suppe, die weissen Wurzeln sollte man kennen. Ein bekannteres Saisongemüse ist der Rosenkohl: Die grünen „Chugeli“ mit dem herben Geschmack dürfen auf keinem Herbst-/Winterteller fehlen. Leider fällt die Menge an biologisch angebautem Rosenkohl häufig knapp aus, da es sich um eine schwierige, anfällige und arbeitsintensive Kultur handelt.

Schliesslich wollen wir euch noch ein anderes Gemüse schmackhaft machen, das in der Westschweiz schon viel bekannter und beliebter ist: Catalogna. Optisch erinnert dieses Gemüse an eine Mischung aus Rucola und Endivien und es kann roh oder gekocht gegessen werden. Am besten schmeckt Catalogna mit etwas Öl und Knoblauch angedünstet als Gemüsebeilage.

Farbliche Highlights sind die frisch geernteten Randen und Rüebli aus der Schweiz, die zwar das ganze Jahr zu einer reichhaltigen Küche beitragen, aber nicht immer in einer solch bunten Vielfalt: Es gibt nicht nur den dunkelroten Randen, sondern auch weissen sowie goldenen und solchen mit weissen und roten Ringen (Chioggia). Daraus zauberst du zum Beispiel ein Randen-Carpaccio. Und auch bei den Rüebli muss es nicht immer orange sein: gelbe Pfälzer, weisse Küttiger oder dunkelviolette Deep Purple Rüebli bringen Abwechslung.

Im yardo.bio Onlineshop findest du nebst Früchten und Gemüsen weitere Produkte us dä Schwiiz für ein schmackhaftes Gericht.

Wer sich saisonal ernährt mit Gemüsen und Früchten aus der Schweiz, der schont nicht nur die Umwelt, sondern kommt auch in den Genuss von vielfältigen und frischen Produkten mit vollem Geschmack.

Über den Autor

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