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Schneller lecker Kochen: mehr Zeit für den Genuss

von | 27/10/2017 | Food | 0 Kommentare

Einer der grössten Unterschiede zwischen Profis und Amateuren in der Küche? Die Zeit, die sie benötigen, um etwas Leckeres zu zaubern. Hier kommen ein paar Tipps, die helfen Zeit, Nerven und Energie zu sparen.

Manchmal hast du einfach nicht viel Zeit, um dir oder deinen Liebsten was richtig Gutes und Leckeres zu kochen? Mit ein paar Tipps dazu, wie wie man bestimmte Lebensmittel behandelt, Arbeitsschritte einspart und sich sinnvoll und mit System in einer Küche bewegt, geht dir die Zeit dafür nicht mehr so schnell aus.


 

Ordnung ist das halbe Leben

Der erste Schritt zu schnellerem Kochen: ein System in deiner Küche. Musst du ständig hin und her hetzen, weil Töpfe, Pfannen, Kochbesteck und Gewürze in der ganzen Küche verteilt sind? Dann ist es Zeit für eine sinnvolle Umstrukturierung. Überlege dir, was du regelmässig kochst, was du dafür brauchst und wo du bisher mehr Schritte in der Küche machen musst als nötig. Noch so eine Sache: Koche nie einfach drauf los. Nicht umsonst ist in Profi-Küchen das „Mise en Place“ so wichtig (also die Vorbereitung aller fürs Kochen benötigter Zutaten). Lege dir deine Kochutensilien bereit. Schneide alle Zutaten und lege sie ebenfalls bereit. Stelle Gewürze, Kräuter und Co. auf. Achte auch darauf, dass Küchentücher, Schürze und Mülleimer in Reichweite sind. Taue Tiefgefrorenes auf. Öffne Dosen und Konserven. Erst, wenn alles steht, kochst du los.         

Geschmack braucht nicht viel Zeit

Beim Kochen gilt eine einfache Regel: Je feiner du eine Zutat schneidest, desto mehr Aromen kann sie zum Gericht beisteuern. Das bedeutet in der Praxis: Lerne, deine Zutaten (vor allem Gemüse) wirklich fein und klein zu schneiden. Wage mal den Versuch: Brate einen ganzen Champignon in etwas Öl. Und dann viertel ihn und brate ihn noch mal. Der Unterschied steigt dir sofort in die Nase. Das spart auch Zeit! Kleingeschnittenes wird schneller gar und gibt schneller viel mehr Geschmack ab. Noch ein Tipp: Deckel drauf – das beschleunigt den Garvorgang und spart auch Energie. Thema Energie: Wasser im Wasserkocher erhitzen und Gemüse nicht im Wasser kochen sondern dämpfen.

Plane voraus

Stellst du Saucen oder Fonds her, kannst du ruhig gleich etwas mehr machen. Dann einfach einfrieren oder im Kühlschrank kühlstellen. So brauchst du am nächsten Tag oder wenn es mal sehr schnell gehen muss nicht ewig Zeit, um wieder eine leckere Sauce zu zaubern. Dieser Tipp gilt natürlich auch für fertiges Essen. Am nächsten Tag aufwärmen, fertig. Geht besonders gut mit leckeren Eintöpfen.

Baue dir eine Basis

Pasta, Reis, Kartoffeln, Brot, Zwiebeln, Knoblauch, Konserven und dein Lieblingsgemüse solltest du immer zu Hause haben. Sie bilden die Basis für sehr, sehr viele Gerichte. Grundsätzlich gilt: Sind Kühlschrank oder Vorratskammer gut gefüllt, hast du immer was zur Hand. Noch ein Wort zum Thema „Basis“: Küchenhelfer wie der Pürierstab, die Küchenmaschine oder der Mixer helfen dir dabei, Zeit zu sparen. Gutes Kochbesteck (vom scharfen Messer bis zum hochwertigen Schwingbesen) erleichtert dir die Arbeit ebenfalls ungemein.   

Rezepte verstehen

Falls Freistil-Kochen nicht so deine Sache ist, kannst du natürlich auch nach Rezept kochen. Wichtig hierbei: Kochzeit beachten, wenn es schnell gehen muss und das Rezept vorher durchgehen. So erkennst du, wann du Wartezeiten mit anderen Tätigkeiten überbrücken kannst. Gart also beispielsweise der Braten im Ofen, kannst du dich währenddessen an die Beilagen machen.

Kochen kann wahnsinnig aufwändig und zeitraubend sein. Beachtest du aber unsere Tipps und gehst du das Kochen einfach in Ruhe und gut vorbereitet an, hast du schon fast gewonnen und denke immer daran: Übung macht den Meister. Es ist noch kein Sterne-Koch vom Himmel gefallen.

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